Ukraine

Russische Armee raus aus der Ukraine!

Die Kriegstreiber in Ost und West stoppen!

Nein zu Krieg und Aufrüstung!

Sekretariat der Internationalen Sozialistischen Organisation (ISO)

Millionen von Menschen in aller Welt sind auf den Straßen gegen die Geißel der Menschheit, gegen die Schrecken des Krieges. Zurecht! Tod, Elend, Vertreibung, Flucht treffen in jedem Krieg die normalen Menschen. Diejenigen, die den Krieg befehligen und diejenigen, die daran verdienen und diejenigen, in deren Interesse Kriege geführt werden, sitzen weit ab in Sicherheit.

Der verabscheuungswürdige Überfall der russischen Armee auf die Ukraine lässt die USA, die NATO und auch Deutschland mit dem Feuer spielen. Es droht die Ausweitung des Angriffskrieges gegen die Ukraine in einen europäischen oder globalen und nuklearen Krieg. In solch einem Krieg gibt es keine Sieger!


Waffenstillstand sofort!
Rückzug der russischen Streitkräfte vom Staatsgebiet der Ukraine!
Friedensverhandlungen!


Politisch und militärisch stehen sich in Europa zwei hochgerüstete Militärmächte gegenüber − Russland einerseits und das überlegene und in den Osten Europas vorgedrungene „Verteidigungsbündnis“ NATO unter US-Führung andererseits.

Putin ist der „starke Mann“des russischen Großkapitals, der „Oligarchen“. Das strategische Ziel der Herrschenden in Russland ist die Ausweitung ihres Einflusses. Deshalb wird auch in Russland und den von Russland abhängigen Ländern, wie vor wenigen Wochen in Kasachstan, jede Art von Protest, Opposition, Streik und Massenbewegung brutal unterdrückt.

Putin stärkt auch die Kriegstreiber im Westen. Die Herrschenden nutzen die Gelegenheit, um die Aufrüstung voranzutreiben und Einverständnis mit dem Einsatz von Militär herzustellen.


Gegen Aufrüstung und Krieg


Mit den weltweiten Militärausgaben könnte weltweit der Hunger beseitigt, Pandemien bekämpft, die Klimakatastrophe abgewehrt und Bildung für alle finanziert werden. Kriege um Macht und Einfluss der Herrschenden fordern von den arbeitenden Klassen sinnlose Opfer, ob als uniformiertes Kanonenfutter oder als ziviles Bombenopfer.


Was tun?


Heute steht das Ende des Krieges in der Ukraine im Vordergrund. Als Sozialist*innen sehen wir aber, dass es in einem Konflikt Russland–NATO keine gerechte Seite gibt, unsere Perspektive ist eine andere:

      
Mehr dazu
Büro der Vierten Internationale: Nein zu Putins Invasion in der Ukraine! Unterstützung für den ukrainischen Widerstand! Solidarität mit dem russischen Widerstand gegen den Krieg!, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Antikapitalistische Linke, Belgien: Nein zu Russlands imperialistischer Aggression gegen die Ukraine!, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Russische Sozialistische Bewegung (RSD): Gegen den russischen Imperialismus, Hände weg von der Ukraine!, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Erklärung ukrainischer Sozialist*innen: Internationale Solidarität gegen den Krieg!, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Philippe Poutou (Neue Antikapitalistische Partei, NPA): Nieder mit den imperialistischen Kriegen!Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung gegen Putins militärische Aggression!, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Erklärung der Russischen Sozialistischen Bewegung (RSD): Für Frieden und Deeskalation, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Büro der Vierten Internationale: Gegen die militärische Eskalation der NATO und Russlands in Osteuropa, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
Gilbert Achcar: Ein Memorandum zu einer radikal antiimperialistischen Position zum Krieg in der Ukraine, die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online)
 

NEIN zum Krieg!


Sekretariat der ISO, 10. März 2022



Dieser Artikel erschien in der Online-Ausgabe von die internationale Nr. 2/2022 (März/April 2022) (nur online). | Startseite | Impressum | Datenschutz